Trainingsgeräte


Fahrradfahren – umweltfreundlich und gesund

In Deutschland sind etwa 73 Millionen Fahrräder im Einsatz, das sind 80% der Bundesbürger, die über dieses umweltfreundliche Verkehrsmittel verfügen. Etwa 14% nutzen das Gefährt täglich, um z. B. zur Arbeit zu gelangen, Einzukaufen oder nur um Sport zu treiben. Das Fahrradfahren ist wieder in Mode gekommen und erfreut sich bei Jung und Alt großer Beliebtheit. Neben dem Umweltfaktor gehört das Fahrradfahren in allen Altersgruppen zu den gesündesten Sportarten, wo fast alle Muskeln trainiert und die Gelenke geschont werden – Fahrradfahren ist eine ideale Methode zum Abnehmen ohne, wie ein Rennfahrer in die Pedale treten zu müssen. Beim Fahrradfahren werden Muskeln und Lunge gestärkt, das Herz-Kreislaufsystem kommt in Schwung und man erlebt dabei in der Natur schöne Landschaften, Menschen und Abenteuer – Fahrradfahren ist eine sehr gute Möglichkeit der aktiven Erholung.

Gesundes und sicheres Fahrradfahren

Das Fahrradfahren stärkt nicht nur die Ausdauer, sondern ist auch die beste Medizin für Herz und Kreislauf. Des Weiteren trainiert man beim Fahrradfahrern, ohne dass die Gelenke strapaziert (das Fahrrad trägt das Körpergewicht) werden, gleichmäßig die Nacken-, Schulter-, Bein- und Armmuskulatur. Das Strampeln auf dem Fahrrad regt den Stoffwechsel an, was u. a. die Pfunde „purzeln“ lässt, was natürlich auch von der Dauer und der Intensität des Fahrradfahrens abhängig ist. Ganz besonders auf unbefestigten oder hügeligen Strecken ist mitunter große Beinarbeit und ganzer Körpereinsatz gefordert. Die, die schon lange nicht mehr Fahrrad gefahren sind, sollten mit kurzen, einfachen Touren beginnen, Intensität und Dauer langsam steigern, um den Körper langsam an das Training und die Belastungen zu gewöhnen.
Zum sicheren Fahrradfahrern gehört zum einen, dass das Fahrrad verkehrstüchtig (Bremsen, Licht etc.) und der Körpergröße angepasst ist und zum anderen, dass bei jeder Tour, sei es in der Stadt, auf dem Land oder in der freien Natur, ein passender Fahrradhelm (mit GS-Siegel) getragen wird.
Studien ergeben, dass beim Fahrradfahren Fehler gemacht werden. Das beginnt bei der Auswahl der Größe des Fahrrades, das heißt, die Rahmengröße muss passend zur Körpergröße sein, um den Boden sicher mit den Füßen erreichen zu können, des Sattels mit seiner eingestellten Höhe und endet beim Lenker, der Gangschaltung und der Bremsen sowie der Fahrtechnik.
Ältere Radfahrer, die Probleme mit dem Auf- und Absteigen haben, sollten eher ein Fahrrad wählen, das über einen tiefen Einstieg verfügt. Oft wird beim Fahrradfahren der falsche Gang eingelegt. Das heißt, es wird in die Pedale getreten, dann gerollt, anstatt mit einem leichten Gang kontinuierlich zu radeln. Ein anderes Problem ist, dass Sattel- und Lenkerhöhe (Sattel zu hoch, Lenker zu niedrig oder umgekehrt) nicht stimmen oder, dass der falsche Sattel gewählt wurde, was zu Taubheitsgefühlen im Intimbereich oder im Gesäß, zum Kribbeln in den Handgelenken oder zu Schmerzen im Genick führen kann. Zum sicheren Fahrradfahren gehört auch, dass stets vor Fahrbeginn Licht, Bremsen und Reifen (Reifendruck) geprüft werden.

Kleidung

Neben dem Fahrradhelm sollte bei größeren Radstrecken eine entsprechende Bekleidung getragen werden. Die Radlerhose, die am Gesäß gepolstert ist, bietet optimalen Schutz und Bequemlichkeit beim Fahrradfahren. Atmungsaktive Jacken, Trikots und T-Shirts sorgen dafür, dass kein Hitzestau entsteht. Eine farblich auffällige Kleidung lässt die Fahrradfahrer im Straßenverkehr leichter erkennen und schützt so vor dem Kollidieren mit anderen Verkehrsteilnehmern und schweren Verletzungen. Für die Hände gibt es Fahrradhandschuhe, die die Hände vor Druckstellen und eventuellen Blasen schützen. Bei jeder Fahrradtour ist stets darauf zu achten, dass ausreichend zum Trinken (leichte Fruchtsaftschorlen oder Wasser) dabei ist.

Image: Alina Isakovich – Fotolia

Ähnliche Beiträge: